 |
 |
 |
 |
|
24.05.2006 / WAZ LOKALAUSGABE / BOTTROP
Mit der Lizenz zum Fliegen
14 Pennäler des Vestischen Gymnasiums lernen am Flugplatz Schwarze Heide Segelfliegen. Lehrer Horst Stahl knüpfte Kontakte zum Luftsportverein Dinslaken. Ziel für die Schüler ist die A-Prüfung
Fluglehrer Edmund Jünger rückt sich die beigefarbene Baseballkappe zurecht und blickt in den wolkenlosen Himmel: "Schalke-Wetter", ruft der Kirchhellener Geschäftsführer des LSV Dinslaken in die Runde. Alle Flugschüler lachen und freuen sich auf die bevorstehenden Starts mit der LS4 und der ASK 21. 14 Schüler des Vestischen Gymnasiums Kirchhellen beteiligen sich zusammen mit Physik-, Chemie- und Biologielehrer Horst Stahl an einer Arbeitsgemeinschaft (AG) am Flugplatz Schwarze Heide. "Segelfliegen ist ein Teamsport," verrät Horst Stahl, der inzwischen selbst vom lautlosen Schweben im schalke-blauen Himmel erfasst wurde. Der 55-jährige Pädagoge hat sich zusammen mit seinen 14 Schützlingen an die A-Prüfung herangewagt. Nach viel Theorie ging es seit Oktober 2005 auch in die begleitende Praxis am Boden und in der Luft. Aber nur dann, wenn es die Thermik zuließ. "Unser pädagogisches Konzept hat sich schon jetzt bewährt. Es zeigt in der Schule schon erste Auswirkungen", betont der segelflugbegeisterte Lehrer mit Blick auf die AG am Flugplatz. Bei einem Probeflug mit LSV-Geschäftsführer Edmund Jünger kam Horst Stahl auf den Geschmack. In der AG ist er daher nicht nur Leiter, sondern auch Flugschüler.
Vier bis fünf Helfer sind notwendig, um ein Segelflugzeug in die Luft zu bringen. "Das schweißt ganz schön zusammen", verrät der Pädagoge des Vestischen Gymnasiums. Zwei Mitglieder der Freitags-AG haben die begehrte A-Prüfung schon geschafft. Die anderen werden im Laufe der nächsten Monate folgen. Mit dieser "Lizenz" dürfen Segelflugneulinge zu Alleinflügen starten. Vom Boden aus beobachten Fluglehrer das Geschehen am Himmel über der Landebahn. Kontakt wird per Funk gehalten. Viktor Seedorf ist der jüngste Flugschüler der AG. Der 14-jährige Schüler will nach den Sommerferien unbedingt wieder im Cockpit eines der weißen, schnittigen Flieger sitzen und Runden im schalke-blauen Himmel über der Schwarzen Heide drehen.
|
|
|
13.05.2006 / WAZ LOKALAUSGABE / BOTTROP
KOMMENTAR
Nicht abheben
Von Franz Naskrent Das Zittern um die Zukunft des interkommunalen Gewerbeparkes am Flugplatz Schwarze Heide war wohl umsonst. Mit TTC plant ein bereits ansässiges Unternehmen in großem Stil den Bau eines Trainingscenters. Das bewirkt eine Initialzündung für weitere Ansiedlungen, frohlocken die Politiker. Sicher zu Recht. Geradezu überfallartig hatte TTC sein ausgefeiltes Konzept den verblüfften Politikern im Ausschuss für Wirtschaftsförderung unterbreitet - die Erlebniswelt Fliegerei, im Glashaus: Schließlich, man hat ja nichts zu verbergen. Was für ein Event. Und zack-zack: Jetzt soll alles ganz schnell gehen, damit die Bagger bald das Bauloch schaufeln können. Schon im April 2007 will TTC auf der Flugmesse "Aero" Friedrichshafen die "Erlebniswelt" präsentieren. Nur nicht abheben. Der Flugplatz hat schon einige Abstürze miterlebt: siehe Flugzeugbau Extra oder Flugschule Siebertz. Sicher, das TTC-Projekt wäre für den Gewerbepark ein wichtiger Schritt nach vorn und nach Movie Park und Alpin-Center ein weiteres touristisch Ziel unserer Stadt. Indes, zur Bruchlandung könnte es bei dem TTC-Projekt flugs kommen, wenn ein wichtiges Detail nicht realisiert werden kann: die Verlängerung der Landebahn. Und da hat die Stadt außer Versprechungen bis dato nichts in der Hand.
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
 |
|
|
30.03.2006 / WAZ LOKALAUSGABE / BOTTROP
Sie fliegt ins Leben zurück
Pilotin Andrea Irlbeck verlor ihre Schwester durch einen Absturz. Nur der Schauspieler Bernie Blanks konnte ihr neuen Mut geben. Nun taufte der Musical-Darsteller ihr neues Segelflugzeug
Von Maren Schürmann
Als ihre Schwester bei einem Flugzeugabsturz vor fast zwei Jahren ums Leben kam, empfand Andrea Irlbeck nur noch Ohnmacht. Nie wieder konnte sie sich vorstellen, selbst mit einem Segelflugzeug in die Luft zu gehen. Bis sie "Rusty" kennen lernte. Die alte Dampflok im Bochumer Musical "Starlight Express", die nie die Hoffnung verliert, gab auch der 23-Jährigen Mut, ihr geliebtes Hobby wieder aufleben zu lassen. Der Darsteller Bernie Blanks reiste nun zum Flugplatz "Schwarze Heide", um das neue Flugzeug der jungen Frau zu taufen.
Zunächst spricht Pfarrer Bertold Hennes ein paar Segensworte. Er schenkt dem orange-weißen Flieger ASW 19B - mit einer Spannweite von 15 Metern - etwas geweihtes Wasser. Dann spricht er ein Gebet: "Allmächtiger Gott, gib diesem Flugzeug allzeit sicheren Flug." Es ist der erste Flieger, den der Pfarrer segnet. Fühlt man sich da in seinem Amt nicht missbraucht? "Nein", sagt Hennes, der auch schon Autos, Häuser und Fahrräder geweiht hat. "Wenn ein Gegenstand gesegnet wird, dann betrifft es vor allem die Menschen, die ihn nutzen." Daher ergänzt der Pfarrer auch seine Worte an Gott um eine Bitte für die gläubige Andrea Irlbeck: "Schütze sie vor aller Gefahr." Und: "Bringe sie unversehrt an ihr Ziel."
Die Fliegerin enthüllt daraufhin den neuen Schriftzug auf dem 23 Jahre alten Flieger: "Little Bernie B." Warum hat sie die Maschine nicht nach Rusty benannt? "Weil nur der Mensch hinter der Rolle einen mit seiner Ausstrahlung berühren kann." Gemeint ist Bernie Blanks, der vorsichtig etwas Sekt über den Flieger kippt. Auf die zerschmetternde Flasche - wie bei einer Schiffstaufe - verzichtet die Besitzerin: "Um Gottes Willen! Das gibt doch Kratzer im Lack, das muss nicht sein." Tränen schießen dem Taufpaten Bernie Blanks in die Augen. Eine Fernseh-Kamera hält drauf. Schöne Öffentlichkeitsarbeit für "Starlight Express". Das weiß Bernie Blanks und widerspricht zugleich: "Es war erst eine private Sache." Andrea Irlbeck hatte ihm einen Brief geschrieben, in dem sie sich bei ihm bedankte. Sein Auftritt hätte ihr Auftrieb gegeben. So nahm sie ihr altes Hobby wieder auf, das ihre Familie bis zum Tod der Schwester miteinander verband. "Es war fantastisch. Als wäre ich ins Leben zurückgekommen." Seitdem fühlt sie sich ihrer Schwester ein ganzes Stück näher. "Sie ist bei etwas gestorben, das sie sehr geliebt hat. Sie hätte es gewollt, dass ich wieder fliege."
Als Taufpate eines Flugzeuges muss Bernie Blanks nun nicht zu Geburtstagen Geschenke machen. "Er darf sich lediglich darüber freuen", sagt Andrea Irlbeck mit einem zufriedenen Lächeln. Bernie Blanks: "Jeden Tag, wenn ich auf die Bühne gehe, bete ich: Lieber Gott, lass mich im Publikum nur eine Person berühren, ihr neuen Mut geben." Nun weiß er, dass er es zumindest bei Andrea Irlbeck geschafft hat. "Ich habe so gemerkt, dass ich den Leuten mit meiner Arbeit etwas geben kann. Das tut gut."
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
|
|
|
SEGELFLUG
10.08.2005 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN
SIEGFRIED BAUMGARTL und Brigitte Brüning vom Luftsportverein Dinslaken kamen bei den Deutschen Meisterschaften auf dem Flugplatz in Lüsse (Brandenburg) in der Doppelsitzerklasse auf Rang zwei. Den spannenden 7. Wertungstag hatte Baumgartl als Sieger beendet und sich so auf den zweiten Gesamtplatz vorgearbeitet.
DER JÜNGSTE Wettbewerbspilot aus Dinslaken, Alexander Weber, fliegt derzeit in der Clubklasse die Offene NRW-Landesmeisterschaft im Segelflug der Junioren 2005 in Oeventrop mit, die bis zum 20. August andauert.
IM FLIEGERLAGE in Salzwedel (Sachsen-Anhalt) wollen derzeit 20 Teilnehmer des LSV Dinslaken Pilot oder Pilotin werden. Dazu bedarf es an Wissen, Übung und Erfahrung. Anfänger-Schulung und erste Streckenflüge des "Fliegens ohne Motor" werden hier noch bis zum kommenden Wochenende vermittelt und trainiert.
WALTER PUHL, einer der ältesten Flieger im LSV kehrte in diesen Tagen vom Aufenthalt in den Alpen (Reute in Österreich) zurück. Dort nutzte er das gute Wetter für mehr als 30 Flugstunden um so die Alpen aus der Vogelperspektive bewundern zu können.
|
|
|
 |
|
|
|
Goeke liegt bei WM auf Rang fünf
07.08.2005 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN
Ganz anders als die Vorhersage des Meteorologen hat sich der fünfte Wertungstag der Segelflug-Weltmeisterschaften der Frauen, die noch bis zum 13. August in Klix (Sachsen) ausgetragen werden, entwickelt. Mit Strecken von nur 200 km landeten die ersten Pilotinnen bei "Hammerthermik" schon um 16.15 Uhr bei strahlendem Sonnenschein wieder in Klix. Erstmals gab es keine einzige Außenlandung.
Nicht ganz nach Wunsch verlief der Tag allerdings für Gundula Goeke. Die Bottroper Apothekerin, die für den LSV Dinslaken startet, erreichte in der Tageswertung Platz zwölf und liegt in der Gesamtwertung damit auf Rang zwölf. Ihre Arbeitskollegin Annette Klossok kann sich dagegen in der 15m-Klasse noch Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen.
|
|
|
|
Gundula Goeke ist zufrieden
03.08.2005 / WAZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN
SEGELFLIEGEN / Bisher Platz drei bei der Weltmeisterschaft in Klix in der Oberlausitz. Bei der 3. Segelflug-Weltmeisterschaft in Klix (Oberlausitz) liegt Standardklasse-Pilotin Gundula Goeke vom LSV Dinslaken nach dem zweiten Wertungstag auf Platz drei. Annette Klossok, mit ihr hat Goeke in Bottrop eine Apotheke, belegt in der Fai-15-Meter-Klasse den fünften Platz.
Trotz schwieriger Wetterbedingungen landeten insgesamt alle elf Pilotinnen des deutschen Teams auf den ersten fünf Plätzen in allen drei startenden Klassen. Laut Goeke und Klossok sind die Platzierungen nicht zu hoch zu bewerten, denn "die Abstände unter den einzelnen Teilnehmerinnen sind sehr gering".
Ein Kompliment zu so großer Leistung sprach Teamchef Walter Eisele seiner Elf zu der Belegung der vorderen Plätze am zweiten Wertungstag aus. Eine auf die komplizierten Wetterbedingungen abgestimmte Aufgabe stand für die 47 Pilotinnen aus 17 Nationen an. Rund 180 Kilometer waren in einem Dreiecksflug zu bewältigen mit Änderungen wie Startreihenfolge und Startrichtung.
Die deutschen Teilnehmerinnen haben jedenfalls Selbstvertrauen für die nächsten Wettkampftage getankt und sind weiterhin optimistisch.
|
|
|
|
Goeke startet bei WM
27.07.2005 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN
Mit 50 Pilotinnen aus insgesamt 18 Nationen misst sich Gundula Goeke vom LSV Dinslaken ab Samstag bei den Segelflug-Weltmeisterschaften der Frauen in Klix bei Bautzen. Das Ziel: Ein Platz auf dem Podium.
Vorbereitet hat sich Goeke auf den Wettbewerb im Trainingslager der Nationalmannschaft, das in Klix ausgetragen wurde. Bei schwieriger und unterschiedlicher Wetterlage wurde jeden Tag geflogen. Im Team mit Sue Kussbach von den Luftsportfreunden Kamm räumt sich die Dinslakenerin mit ihrer LS8 nun gute Aussichten auf eine vordere Platzierung ein. Trotz starker Konkurrenz aus der eigenen Mannschaft und auch aus England. "Unsere Abstimmung klappt. Wer gut drauf ist, übernimmt die Führung und bringt uns mit hoffentlich positivem Ergebnis nach Hause."
|
|
|
|
Medaillenchancen für die fliegenden Apothekerinnen
27.07.2005 / WAZ LOKALAUSGABE / BOTTROP
Medaillenchancen für die fliegenden Apothekerinnen
Gundula Goeke und Annette Klossok bei WM
Von Gabriele Bimek
Die beiden Bottroper Apothekerinnen Gundula Goeke (LSV Dinslaken) und Annette Klossok (LFV Greven) haben sich für die Segelflug-Weltmeisterschaft der Frauen in Klix vom 30.Juli bis 13.August qualifiziert. Am Start sind die 50 besten Pilotinnen aus 18 Nationen aller Kontinente an. Für die beiden international erfahrenen Segelfliegerinnen heißt das, sich neben den Gegnerinnen auch mit der Favoritenrolle auseinander zu setzen. Vorbereitet auf den internationalen Wettbewerb haben sich die beiden Pilotinnen bei Meisterschaften und im Trainingslager der Nationalmannschaft in Klix. Geflogen wurde jeden Tag während des einwöchigen Trainings im Juni bei schwierigen und unterschiedlichsten Wetterlagen, von Blauthermik bis extremer Wolkenthermik. Eine Topvorbereitung mit vielen Flügen bei anspruchsvollen Wettersituationen inklusive kennen lernen der Gegend ist sich Goeke sicher. Sie errang in der Standardklasse den zweiten Platz bei den Deutschen Meisterschaften 2004 und ging bei der Europameisterschaft 1997 als Siegerin hervor. Im Team mit Sue Kussbach von den Luftsportfreunden Kamm räumt sie sich mit ihrer LS8 gute Aussichten auf eine Platzierung in den vorderen Rängen ein. Trotz starker Konkurrenz in der eigenen Mannschaft und aus England.
"Unsere Abstimmung klappt. Wer gut drauf ist, übernimmt die Führung und bringt uns mit hoffentlich positivem Ergebnis nach Hause." Als sehr gut besetzt sieht Klossok ihr Dreierteam in der FAI-15-Meter-Klasse mit Angelika Machinek (Aeroclub Bad Nauheim) und Stefanie Mühl (SFC Neu-Ulm). Das Trainingslager half ihrer Meinung nach, das Team zu festigen und um vorher Diskrepanzen aus dem Weg zu räumen. "Unsere Chancen, auf vordere Plätze zu kommen, stehen gut." Obwohl die Konkurrentinnen unter anderem die amtierende Weltmeisterin, die Tschechin Alena Netusikova, nicht zu unterschätzen sei. Klossok und ihre Vereinskollegin Goeke streben bei der Weltmeisterschaft an, auf einen der ersten drei Plätze zu fliegen. Sie zählen dabei unter anderem auf die Unterstützung vieler Zuschauer - möglichst auch aus Bottrop und der Umgebung.
|
|
|
|
RHEINISCHE POST von Dienstag den 5.07.2005
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
Grünes Licht für Ausbau der Landebahn
22.04.2005 / WAZ LOKALAUSGABE / BOTTROP
Grünes Lichtfür Ausbau der Landebahn
Land gibt Zuschuss vorzeitig frei
Von Franz Naskrent
Der Ausbau des Flugplatzes Schwarze Heide scheint beschlossene Sache. Gestern votierte der Verkehrsausschuss des Landtages von Nordrhein-Westfalen dafür, den Sperrvermerk für 3,5 Mio Euro Landeszuschüsse aufzuheben."Damit haben wir endlich Planungssicherheit", atmete MdL Klaus Strehl auf, der die frohe Botschaft aus Düsseldorf überbrachte. Ab 2006 fließen die Gelder. Vorbehaltlich, dass der Haupt- und Finanzausschuss des Landtages am 28. April das Votum des Verkehrsausschusses zur Entsperrung der Verpflichtungsermächtigung (zugesicherte Zuschüsse) abnickt.Weitere 14,5 Mio Euro aus dem Fördertopf für den möglichen Ausbau anderer Flugplätze wie etwa Marl Loemühle oder Stadtlohn bleiben gesperrt. Nach Meinung von Klaus Strehl klingeln die Kassen für die Schwarze Heide frühzeitig, um den Bebauungsplan für das interkommunale Gewerbegebiet am Flugplatz voranzutreiben. Angestrebt wird hier namentlich die Ansiedlung "flugaffinen" Gewerbes. Ein zweites Mal rückte gestern der Flugplatz ins Rampenlicht: "Tante JU", das älteste Verkehrsflugzeug der Welt, landete.
|
|
|
Sicherheit für die Planungen am Flugplatz
22.04.2005 / WAZ LOKALAUSGABE / BOTTROP
Sicherheit für die Planungen am Flugplatz
Land gewährt Zuschuss von 3,5 Mio Euro
Von Franz Naskrent
Das Warten hat ein Ende: Das Land NRW gewährt zum Ausbau der Landebahn des Flugplatzes Schwarze Heide einen Zuschuss von 3,5 Mio Euro. Der Verkehrsausschuss des Landtages gab gestern ein Votum ab, wonach der Haupt- und Finanzausschuss am 28. April die bis her gesperrten Gelder freigeben soll.Mit dem Ausbau der Landebahn um 600 auf 1500 Meter kann der Flugplatz die von der EU aus Sicherheitsgründen aufgestellte Norm "JAR-OPS" endlich erfüllen. Die Gesamtkosten für den Ausbau belaufen sich auf rund 6,5 Mio Euro. Der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Strehl, der die frohe Botschaft aus Düsseldorf überbrachte, intrepretierte die Entscheidung der rotgrünen Mehrheit im Ausschuss auch vor dem Hintergrund des interkommunalen Gewerbegebietes in der Schwarzen Heide: "Das könnte den Ausschlag gegeben haben." Mit dem positiven Beschluss sei endlich Planungssicherheit erreicht. Im Gewerbegebiet soll vor allem "flugaffines" Gewerbe angesiedelt werden. Vor über fünf Wochen hat sich bereits eine Werft für Instandsetzungsarbeiten an Flugzeugen bis 5,7 Tonnen niedergelassen. Die "entsperrte" Förderung gilt nur für den Flugplatz Schwarze Heide. Weitere 14,5 Mio Euro aus dem Fördertopf für den Ausbau anderer Flugplätze bleiben vorerst gesperrt.
|
|
|
|
Minister will Geld für Flugplatz "entsperren"
12.04.2005 / WAZ LOKALAUSGABE / BOTTROP
Minister will Geld für Flugplatz "entsperren"
Neue Hoffnung auf Zuschuss für Schwarze Heide
Der "schon fast heldenhafte Kampf" (so MdL Klaus Strehl ironisch) für den Ausbau des Landeplatzes Schwarze Heide ist in eine neue Phase getreten: Landes-Finanzminister Jochen Dieckmann will den Sperrvermerk für Gelder des Landes zum Flugplatzausbau wegfallen lassen. Darüber wird im Finanzausschuss des Landtags am 28. April entscheiden - positiv, ist sich Strehl sicher.Mit der Freigabe von Geldern und Verpflichtungsermächtigungen (angekündigtes Geld, das später kommt) wäre der Weg frei für den Ausbau der Start- und Landebahn des Flugplatzes Schwarze Heide. Wenn alles so klappt wie es sich Strehl vorstellt, kämen für den Ausbau des Flugplatzes (der rund 6,5 Mio Euro kosten solle) knapp 3,5 Mio Euro als Landeszuschuss. Mit dem positiven Beschluss erhalte der Flugplatz Planungssicherheit Ab 2006 könnten dann Gelder fließen. Strehl verweist zudem darauf, dass vom Ausbau der Start- und Landebahn auch wesentlich das geplante Gewerbegebiet am Flugplatz abhange. Den Plänen nach, soll die Landebahn um 600 auf 1500 Meter anwachsen. Dann könnten alle Flugzeuge bis sieben Tonnen dort EU-Recht-konform starten und landen und nicht - wie jetzt - die großen Maschinen nur noch mit jeweiligen Einzelanträgen. Claus Schwarz, Geschäftsführer der Flugplatzgesellschaft Schwarze Heide, betont, dass der Landeplatz keine Ambitionen auf noch größere Flieger habe : "Wir wollen so bleiben wie wir sind."Flugzeuge des Geschäftreiseverkehrs in Schwarze Heide zu stationieren, sei das Ziel. Da ließe sich dann später auch über einen Hallenneubau reden, wenn man Kunden sicher habe. Schwarz spricht von "einigen Unternehmen", die sich für Schwarze Heide interessiren, z.B. Firmen aus Essen und Oberhausen, die jetz noch ihre Maschinen in Gladbach stehen hätten. Ende dieser Woche werde die Machbarkeitstudie rund, "darin wird klar, was wir gedacht und uns erhofft haben". Was das begleitende Gewerbe anbelangt, so habe eine Lackiererei Interesse. Und seit vier Wochen gebe es in einer Halle eine Werft für Instandsetzungsarbeiten an Flugzeugen bis zu 5,7 Tonnen - eine Teilbetriebsverlagerung eines Unternehmens in Hamm. Rund 150 Leuten gebe der Flugplatz zur Zeit Arbeit. h.p.
|
|
|
|
Grüne: Geld nicht sinnlos verschleudern
28.01.2005 / WAZ LOKALAUSGABE / BOTTROP
Grüne: Geld nicht sinnlos verschleudern
Flugplatz-Verlängerung und Nordanbindung abgelehnt
Einmal mehr erscheint die Nordanbindung des Film- und Freizeitparks Feldhausen als Vorhaben im städtischen Haushalt. An der Ablehnung der Bündnis-Grünen hat sich indes nichts geändert. Die Nordanbindung sei in ihrer jetzigen Konzeption unnötig, "weil die Verkehrszahlen es nicht hergeben", erklärt Andreas Klodt, Mitglied des Sprecherrats von Bündnis 90/Die Grünen. Über eine kostengünstigere kleine Lösung könne man reden, aber dafür müsse man nicht einen Landeszuschuss in dieser Höhe einsetzen. Die Stadtverwaltung rechne mit Landesmitteln von 12,3 Mio Euro für dieses Projekt. Klodt kritisiert diese Zahl als unkorrekt: Wenn man schon einen Betrag in den Haushalt einstelle, "dann so, wie er abrufbar ist, nämlich zu 70 Prozent." Für die Bündnisgrünen begründet auch der Umgang der Verwaltung mit der Nordanbindung den Ruf nach mehr Transparenz im Haushalt. Die grüne Ratsfraktion hat starke Zweifel, ob die Startbahn des Flugplatzes Schwarze Heide tatsächlich verlängert wird. Für sinnvoll halten sie diese Maßnahme sowieso nicht. Die in Aussicht gestellten Landesmittel dienen dem Ausbau der Startbahn, die gemäß einer EU-Richtlinie nötig wird. Bisher ist bekanntlich im Landtag noch keine Entscheidung über den letzten von drei förderwürdigen Verkehrslandeplätzen gefallen, Marl-Loemühle oder die Schwarze Heide. Die ins Auge gefasste Erschließung des Gewerbegebietes koste Unsummen, befürchtet Andreas Klodt, sie sei nicht durch Zuschüsse gedeckt. Daher halten es die Bündnis-Grünen für sinnvoll, diese "Heilige Kuh" zu schlachten und das Gebiet abzustoßen.
Am kommenden Mittwoch, 2. Februar, ist der verkehrspolitische Sprecher der Grünen im Landtag, Oliver Keymis, ab 19 Uhr Gast einer Podiumsdiskussion im Restaurant am Flugplatz. Thema: "Nein zum Ausbau!" Kirchhellens Bezirksvorsteher Werner Dierichs meinte dazu am Mittwoch im Bezirk: "Er soll vernünftige Antworten mitbringen, sonst kann er gleich da bleiben." mls/nas
|
|
Parteien für Flugplatz-Privatisierung
27.01.2005 / WAZ LOKALAUSGABE / BOTTROP
Verkehrspolitischer Sprecher der NRW-Grünen Mittwoch vor Ort
Die jährlich steigende Verlustabdeckung des Flugplatzes Schwarze Heide ist allen Fraktionen in der Bezirksvertretung Kirchhellen
seit Jahren ein Dorn im Auge. Indes, den Ausstieg aus der Flugplatzgesellschaft können sie fordern, aber nicht beeinflussen.
Sollte Kirchhellen nicht den Zuschlag für die nach EU-Norm notwendige Landebahnverlängerung erhalten, "sollte der Flugplatz privatisiert
werden", schlug gestern Dorothée Askemper (CDU) im Bezirk vor. Am Mittwoch, 2. Februar, stattet der verkehrspolitische Sprecher
der NRW-Grünen dem Flugplatz einen Besuch ab. nas
|
|
|
Rekordsumme für Flugplatz
26.01.2005 / LOKALAUSGABE / BOTTROP
Rekordsumme für Flugplatz
Verlustabdeckung von 93 300 Euro
Viel zu verteilen gibt's in den Kommunen nicht mehr; denn die Kassen sind Das zeigt sich auch an manch' Positionen des städtischen
Haushaltes. Da ist eher der Wunsch nach Förderung der Vater des Investitionsgedankens. Das gilt auch für die Bezirksvertretung
Kirchhellen, die heute den Haushaltsplan für 2005 zur Kenntnis nehmen wird. Fest einplanen indes können die fünf Fraktionen (SPD, CDU,
Grüne, ÖDP und FDP) die für den Stadtbezirk Kirchhellen haushaltseigenen Mittel in Höhe von 112 500 Euro. Der Bezirk
wird heute über die Verwendung der Mittel diskutieren und beschließen.
Aus dem Vermögenshaushalt ragt eine Summe für Kirchhellen hervor: 55 000 Euro für größere Straßeninstandsetzungen. 12 400 Euro
sollen für die Erneuerung von Kinderspielplätzen in die Hand genommen werden. Immerhin noch 10 000 Euro für Schulmöbel an der
Hauptschule. Diskussionsthema dürfte heute einmal mehr die so genannte "Verlustabdeckung" für den Flugplatz Schwarze Heide bieten. Im
Haushaltsansatz ist die neue Rekordsumme von 93 300 Euro verankert. Das sind fast 15 000 Euro mehr als im vergangenen Jahr.
Auf 53 000 Euro beziffert wird eine Zuschusssumme für das Jugendhaus Villa Körner. Insgesamt sind im Verwaltungs-Haushalt 865 000 Euro
für Einrichtungen der Jugendarbeit veranschlagt. Neu besetzt wird heute der Lärmschutzbeirat des Flugplatzes Schwarze Heide. Neben
Bezirksvorsteher Werner Dierichs war Josef Bornemann (SPD) als zweites Mitglied bestimmt, als dessen Stellvertreter Michael Urban (Die
Grünen). Da beide der Bezirksvertretung nicht mehr angehören, muss neu gewählt werden.
|
|
|
|
Minister Horstmann sagt Förderung für Flugplatz zu
13.10.2004 / WAZ LOKALAUSGABE / BOTTROP
Minister Horstmann sagt Förderung für Flugplatz zu
NRW-Verkehrsminister Axel Horstmann hat offenbar seine Meinung über die Zukunft des Flugplatzes Schwarze Heide geändert. Hatte er in der jüngsten Vergangenheit den Flugplatz Marl-Loemühle favorisiert, soll er gestern auf dem 4. Verkehrsgipfel von "pro Ruhrgebiet" in Essen Fördergelder für den Flugplatzausbau in Kirchhellen zugesagt haben.
|
|
|
|
Da schlotterten ganz schön die Knie
22.08.2004 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN
KI-FE-TAS / Mädchen und Jungen gingen beim LSV Dinslaken in luftige 400 m Höhe. DINSLAKEN. Einigen der 13 Mädchen und Jungen schlotterten ganz ordentlich die Knie, als es darum ging, die beiden doppelsitzigen Segelflugzeuge des LSV Dinslaken zu besteigen und in die Lüfte abzuheben. Anlässlich der Kinderferientage verbrachten die Kinder einige schöne Stunden am Flugplatz Schwarze Heide.
Sie wurden, wie auch schon in den vergangenen Jahren, von der Jugendgruppe des Vereins organisiert. LSV-Jugendleiter Marc Rockhoff nahm sich viel Zeit, die Fragen der fluginteressierten Kinder zu beantworten und gab ihnen Einblicke hinter die Kulissen. So besichtigten sie zum Beispiel die neuen Segelflughangars und den Turm, von wo aus man eine gute Aussicht über die Start- und Landebahnen hat.
Doch das Highlight war natürlich die Aussicht von ganz oben. Allesamt waren sie mutig genug, sich den erfahrenen Piloten anzuvertrauen und stiegen in luftige 400 Meter Höhe auf.
Neben dem Fliegen wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt und so servierte ihnen der Luftsportverein Würstchen vom eigens für sie aufgebauten Grill und kalte Getränke.
Wer mehr über das Segelfliegen und den LSV Dinslaken erfahren möchte, hat dazu bei den DIN-Tagen die Gelegenheit. Außerdem gibt es dort beim Torwandschießen etwas zu gewinnen. 1. Preis: eine Segelflugausbildung.
Am 4. September findet am Flugplatz Schwarze Heide die große Luftsportjugend-Party in der neuen Segelflughalle statt. Auch Nichtpiloten sind dazu eingeladen.
Fragen zu den Veranstaltungen, dem Gewinnspiel oder zum Segelfliegen im LSV Dinslaken allgemein kann man per E-Mail an lsvdinslaken@aol.com richten.
|
|
|
|
Ticket für die WM gesichert
10.08.2004 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN
SEGELFLIEGEN / Gundula Goeke wurde bei den Deutschen Meisterschaften Zweite. Nun ist es amtlich! Gundula Goeke vom Luftsportverein Dinslaken hat bei den Deutschen Segelflugmeisterschaften auf dem Flugplatz in Klix in der Nähe von Dresden den zweiten Platz in der Standardklasse belegt. LSV-Vereinskameradin Brigitte Brüning wurde am Ende Zehnte.
Mit 8303 Punkten hatte Goeke nach zehn Wertungstagen im Gesamtklassement insgesamt 213 Punkte Rückstand auf die Siegerin Sue Kussbach aus Kamen. Die Drittplatzierte Cornelia Schaich (7828/Stuttgart) hielt die LSV-Starterin allerdings auf Distanz. Alle drei Damen haben sich damit ein Ticket für die Weltmeisterschaft gesichert, die im nächsten Jahr ebenfalls in Klix über die Bühne gehen soll.
Während Goeke am letzten Wertungstag bei zunächst schwierigen Windverhältnissen am Ende geteilte Siebte wurde, büßte die Dinslakenerin Brüning aufgrund des 15. Rangs in der Tageswertung noch den neunten Platz in der Gesamtwertung ein. 6965 Punkte bedeuteten Rang zehn.
|
|
|
|
Gundula Goeke weiterhin Zweite
05.08.2004 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN
Bei den Deutschen Segelflugmeisterschaften auf dem Flugplatz in Klix in der Nähe von Dresden belegt Gundula Goeke vom Luftsportverein Dinslaken nach acht von zehn Wertungstagen weiterhin Platz zwei im Gesamtklassement. Die zweite Starterin des LSV Dinslaken, Brigitte Brüning, liegt in der Gesamtwertung auf Rang neun.
Durch Platz vier am siebten Wertungstag und lediglich Rang zehn am achten Wertungstag wurde Goekes Rückstand zur führenden Sue Kussbach aus Kamen größer. Mit 7117 Punkten hat die LSV-Starterin insgesamt 198 Zähler Rückstand auf Kussbach. Ihr Vorsprung auf die Drittplatzierte, Susanne Schoedel (Wiesbaden), beträgt jedoch beruhigende 501 Punkte.
Durch Rang fünf und sechs an den letzten beiden Wertungstagen konnte sich die Dinslakenerin Brüning in der Gesamtwertung um einen Rang auf den neunten Platz verbessern.
|
|
|
|
Goeke festigte Platz zwei in der Gesamtwertung
03.08.2004 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN
Bei den Deutschen Segelflugmeisterschaften in Dresden hat Gundula Goeke vom Luftsportverein Dinslaken am sechsten Wertungstag ihren zweiten Platz im Gesamtklassement der Standardklasse gefestigt. Goeke liegt mit insgesamt 5581 Punkten zwar 84 Zähler hinter der führenden Sue Kussbach (Kamen), hat auf die Drittplatzierte Susanne Schoedel aus Wiesbaden aber bereits 540 Punkte Vorsprung. Die zweite LSV-Starterin, Briggite Brüning, ist mit 4396 Punkten Zehnte.
Während sich Kussbach beim sechsten Flug über 334,98 Kilometer den Tagessieg sicherte, kam Goeke nach zuletzt zwei eher mäßigen Vorstellungen zumindest auf Rang zwei. Ihr Vorsprung auf die Drittplatzierte vergrößerte sich deshalb so enorm, weil ihre beiden direkten Kontrahentinnen, Cornelia Schaich und Anett Arndt, eine Außenlandung hinlegten und es nicht zurück zum Zielflugplatz Klix schafften. Beide blieben nördlich vom Flugplatz Großenhain auf dem Acker liegen. Brüning belegte am sechsten Wertungstag den achten Platz.
|
|
|
|
Goeke hält den zweiten Rang
02.08.2004 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN
SEGELFLUG-DM / Pilotin vom LSV Dinslaken landete in der Tageswertung nur auf Platz sechs. Gundula Goeke vom Luftsportverein Dinslaken hat am fünften Wertungstag der Deutschen Segelflugmeisterschaften auf dem Flugplatz Klix in der Nähe von Dresden ihren zweiten Platz in der Gesamtwertung der Standardklasse verteidigt.
Goeke kam am Sonntag mit 693 Punkten allerdings nur auf einen enttäuschenden sechsten Rang der Tageswertung. Die derzeit führende Sue Kussbach aus Kamen belegte mit 712 Punkten den fünften Rang und konnte so ihre Führung vor der Dinslakenerin ausbauen. Den Tagessieg flog Cornelia Schaich (756 Punkte) aus Stuttgart ein, die damit als Gesamtdritte wieder näher an Goeke heranrückt.
Die Deutschen Meisterschaften laufen noch bis zum 6. August. Die ersten fünf Platzierten jeder Klasse qualifizieren sich für die Nationalmannschaft, den ersten Drei winkt die Teilnahme an den Segelflug-Weltmeisterschaften im nächsten Jahr, die auf dem gleichen Flugplatz stattfinden werden. Goeke hat also weiterhin beste Möglichkeiten.
Der Wettbewerb auf dem Flugplatz Klix wird über insgesamt zehn mögliche Wertungstage ausgeflogen, an denen jeweils eine morgens gestellte Streckenaufgabe so schnell wie möglich geflogen werden muss. An jedem Wertungstag werden Punkte erflogen, aus der Summe der Punkte schließlich die Sieger in den drei Klassen (Club, Standard, FAI 15 Meter-Klasse) ermittelt.
|
|
|
|
Goeke fiel zurück
01.08.2004 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN
Einen Rückschlag musste Gundula Goeke vom Luftsportverein Dinslaken bei den Deutschen Segelflugmeisterschaften in Dresden hinnehmen. Nach dem vierten Wertungstag liegt die LSV-Starterin im Gesamtklassement der Standardklasse mit 3889 Punkten nur noch auf Platz zwei. Sue Kussbach (Kamen), die nach zwei Wertungstagen punktgleich mit Goeke vorne lag, ist nun mit 3953 Punkten alleinige Spitzenreiterin. Die zweite LSV-Starterin, Brigitte Brüning, belegt mit insgesamt 3206 Punkten weiter Rang sieben.
Landete Goeke mit ihrer LS 8 am dritten Wertungstag über 266,87 Kilometer noch auf dem dritten Rang, büßte sie vor allem beim vierten Flug Punkte ein. Auf der relativ langen Strecke von insgesamt 357,60 Kilometer über den Flugplatz in Klix, Hahnenberg, Zahna, Fünfeichen, den Olbasee zurück nach Klix reichte es für Goeke am Ende lediglich zu Platz acht. Zwar wurde auch Kussbach hierbei nur Sechste, doch da sie tags zuvor bereits die Führung übernommen hatte, baute sie ihren Vorsprung gegenüber Goeke sogar noch aus.
|
|
|
|
Gundula Goeke führt in der Gesamtwertung
30.07.2004 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN
Bei den Deutschen Segelflugmeisterschaften auf dem Flugplatz Klix in der Nähe von Dresden liegt Gundula Goeke vom Luftsportverein Dinslaken gut im Rennen. Nach zwei Wertungstagen führt Goeke gemeinsam mit Sue Kussbach (Kamen) die Gesamtwertung in der Standardklasse an. Beide haben insgesamt 1990 Punkte auf ihrem Konto. Goekes Vereinskollegin Brigitte Brüning belegt mit 1559 Punkte den siebten Rang.
Auf dem ersten Wertungsflug, der aufgrund der Wetterlage erst am Mittwoch stattfand, musste Goeke mit ihrer LS 8 ihr ganzes Können unter Beweis stellen. "Wir mussten Haken schlagen wie die Hasen", so die LSV-Akteurin nach dem ersten Tag, an dem sich die Thermik nicht gut aufgereiht hatte und viele Quellwolken ihre erzeugenden Aufwinde nur noch vortäuschten. Dennoch gewann Goeke die Tageswertung. Am zweiten Wertungstag belegte sie Platz vier. Brüning wurde am ersten Wertungstag Zehnte, es folgte Rang acht beim zweiten Flug.
|
|
|
|
Nachprüfung stand an
18.03.2004 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN
LUFTSPORT / LSV Dinslaken bereitete seine Flugzeuge auf die neue Saison vor. Streckenflug wurde den Mitgliedern näher gebracht. Der Begriff Winterarbeit bezeichnet bei den Segelfliegern normalerweise die Arbeit, die während der flugfreien Zeit geleistet wird. Hier werden die Flugzeuge auf die neue Saison vorbereitet. Flächen werden poliert, kleine Lackschäden ausgebessert, denn Anfang der neuen Flugsaison steht die jährliche Nachprüfung an, eine Art TÜV für Flugzeuge.
Zu den Vorbereitungen auf das Fliegen gehört neben der praktischen Arbeit an den Flugzeugen auch das Erlernen und Vertiefen von theoretischen Kenntnissen. So bringen zum Beispiel drei erfahrene Überlandflieger, Winfried Schulz, Friedrich Schewe und Alexander Weber, ihren Vereinskolleginnen und Kollegen den Streckenflug näher. Natürlich freuen sich schon alle Pilotinnen und Piloten auf die neue Flugsaison, die Mitte März beginnt.
|
|