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Das schreibt die Presse ├╝ber den LSV Dinslaken oder ├╝ber den Flugplatz

  Hier sind die in der Presse ver├Âffentlichten Berichte des Jahres 2012

Flugsport

Segelflieger starteten durch nach oben

06.11.2012 | 16:04 Uhr   in der WAZ

 

H├╝nxe. Die Flugsaison endete f├╝r die Piloten der Flugsportgemeinschaft Schwarze Heide mit einem Paukenschlag: Als Tabellenzweiter der Quali-Liga sind sie in die 2. Bundesliga aufgestiegen.

Die Flugsaison endete f├╝r die Piloten der Flugsportgemeinschaft Schwarze Heide mit einem Paukenschlag: Als Tabellenzweiter der Quali-Liga sind sie in die 2. Bundesliga aufgestiegen.

Erst Anfang des Jahres hatten sich die Segelflug-Vereine am Flugplatz Schwarze Heide zur Flugsportgemeinschaft zusammengeschlossen. Unter dem Namen FSG Schwarze Heide nahmen sie beim Online Contest (OLC) in der Quali-Liga teil, ein Wettbewerb, bei dem sie gemeinsam mit ca. 500 deutschen Segelflugvereinen an 19 Wochenenden eine m├Âglichst lange Strecke fliegen mussten. Anfang des Sommers fand sich die FSG unter den 500 Vereinen gar nicht wieder, denn das Wetter in S├╝ddeutschland brachte den Vereinen dort einen Heimvorteil. Erst in der vierten Runde gelang der erste Punkt, der gerade f├╝r den 70. Platz reichte.

In einer Aufholjagd nutzten die Piloten aber ab der f├╝nften Runde das gute Wetter zu schnellen Fl├╝gen und kletterten auf Platz acht. In der elften Runde der Sprung auf Platz eins, wobei der Dinslakener Weltrekordler Sigi Baumgartl allen voran flog. Er vermied unter anderem bei einem seiner Fl├╝ge durch eine geschickte Taktik das Geschwindigkeit vernichtende Kreisen fast g├Ąnzlich und folgte nahezu einer Aufwindstra├če ├╝ber 268 km in den 2,5 Stunden. Das brachte ihm eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 107 km/h und Platz eins ein.

├ťber Wochen hielt die Flugsportgemeinschaft den Spitzenrang, beim vorletzten Flugtag planten die OLC-Verantwortlichen bereits die Pokal├╝bergabe an die FSG in Dinslaken. Doch das letzte Flugwochenende brachte den Piloten der Schwarzen Heide schlechtes Wetter und damit keinen einzigen Wertungsflug. So im letzten Moment noch Riesa Canitz an den Newcomern der Schwarzen Heide vorbei. Dennoch ist der Aufstieg perfekt: Die ersten sieben Vereine kommen in die 2. Bundesliga.

Am vergangenen Wochenende war daher in der Schwarzen Heide Feiern angesagt. Zum Saisonende gab es ein Treffen aller Vereine mit Berichten von den Wettk├Ąmpfen, Tipps f├╝r die n├Ąchste Saison und einem Abschlussabend.

Beim Ziellandewettbewerb am gleichen Tag war zudem noch einmal volle Konzentration gefragt. Bei ├╝ber 80 km/h Landegeschwindigkeit innerhalb eines F├╝nf-Meter-Streifens ein sicheres Aufsetzen vorzuf├╝hren und auch sonst keine Fehler w├Ąhrend des Fluges zu zeigen, forderte alle Teilnehmer. Den ersten Platz verbuchte Michael Herbrecht vom LSV Dinslaken. Rang zwei, verbunden mit einem Fluggutschein, ging an Kilian Tenorth, einem Flugsch├╝ler aus Bottrop.

 

  Hier sind die in der Presse ver├Âffentlichten Berichte des Jahres 2011

  Hier sind die in der Presse ver├Âffentlichten Berichte des Jahres 2010

  Hier sind die in der Presse ver├Âffentlichten Berichte des Jahres 2009

  Hier sind die in der Presse ver├Âffentlichten Berichte des Jahres 2007

Presse im Dezember 2007

Sigi Baumgartl flog neuen Weltrekord

├ťber der W├╝ste von Namibia flog er mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 156 km/h ├╝ber eine Strecke von 750 km mit einem Segelflugzeug

Der Internationale Verband f├╝r Luftfahrt (FAI) ├╝berreichte ihm jetzt das Weltrekords-Diplom beim Deutschen Segelflugtag in Sinsheim. Die ÔÇ×Federation Aeronautique Internationale“ pr├╝ft die Leistung eines Piloten und vergibt das Diplom. Baumgartl, der Segelflug-Landestrainer ist und in der Schwarzen Heide Dinslaken fliegt, ist inzwischen das dritte Mal in die Liste der Luftfahrgeschichte eingetragen worden, wo auch die Namen der bekannten Luftfahrtpioniere stehen. Einer der neuen Namen ist der des vor einem Monat ├╝ber der W├╝ste von Nevada verschollenen Amerikaners Steve Fossett, der Welt-Rekorde im Ballon- und D├╝senflug und in den letzten Jahren auch im Segelflug aufgestellt hat. Beide Piloten waren im Sommer Gast auf der Flying-Farm des Hotelk├Ânigs Barron Hilton in Nevada, USA wo sich ein Eldorado des Segelfliegens befindet und wo der jetzt ├╝berbotene Welt-Rekordflug vor drei Jahren mit 149 km/h aufgestellt wurde.

Rekorddisziplin und Flugtaktik

Bei dem Rekordflug handelt es sich um die erreichte Geschwindigkeit bei einem Flug auf einem Dreieckskurs ├╝ber 750 km L├Ąnge. Die drei Eckpunkte der Strecke sind der Start-und Landeplatz als ein Punkt, und die zwei Wendepunkte, die vor dem Flug von Sportzeugen festgelegt werden. Zur Beurkundung des Fluges wird ein verplomter GPS-Datenschreiber verwendet, der sekunden-genau den Flug aufzeichnet.

Baumgartl startete mit seinem Segelflugzeug, das eine Fl├╝gelspannweite von 15 Meter hat, gegen 11 Uhr auf einer Flying-Lodge 150 km s├╝dlich von Windhoek in Namibia. Dort hat er schon im Vorjahr f├╝r diesen Rekord das Wetter und die Landschaft studiert und Trainingsfl├╝ge unternommen. Segelflieger benutzen wie Zugv├Âgel thermische Aufwinde, um kreisend H├Âhe zu gewinnen. Aus der H├Âhe fliegen sie dann geradeaus und suchen den n├Ąchsten Aufwind und so fort. Im Vergleich zu V├Âgeln sind die Geschwindigkeiten der Segelflugzeuge viel gr├Â├čer. Bei dem Rekordflug betrugen sie zwischen 120 und 300 km/h. Der Pilot muss die Geschwindigkeit laufend variieren, um mit der thermischen Turbulenz der Luft m├Âglichst viel Energie f├╝r das Voranfliegen zu nutzen. Zudem muss er st├Ąndig von der Richtung zum Ziel abweichen, um m├Âglichst starke Aufwinde zu treffen. Bei diesen Man├Âvern wechselten laufend die Flugh├Âhen zwischen 2500 bis 5500 Metern und mit ihnen neben dem Luftdruck die Temperatur von 30┬░C bis -5┬░C.

Was Verkehrsflugzeuge meiden suchen Rekordpiloten

Passagierflugzeuge meiden Wetter-Regionen wo Segelflug-Rekorde aufgestellt werden. Solche Fl├╝ge sind meistens von Wetterunbilden begleitet und sie finden ├╝ber unwirtlichen W├╝sten statt, weil dort die gesuchten turbulenten thermischen Aufwinde am st├Ąrksten sind. So auch bei diesem Flug, dessen gr├Â├čter Teil ├╝ber die 500 km lange Bergw├╝ste f├╝hrte, die sich 200 km entfernt vom Atlantik befindet und in Nord-S├╝d-Richtung verl├Ąuft. Sie ist die Barriere zwischen der Namib-W├╝ste und der namibischen Savanne. Starke Aufwinde haben oft Gewitter zur Folge. Damit musste sich auch der Rekordflieger auseinandersetzen und sich entscheiden zwischen zwei Gewittern den letzten Wendepunkt zu umrunden. Das ist ihm gegl├╝ckt, sonst h├Ątte er zwei Tagesreisen von seinem Startort entfernt auf einem W├╝stenflugplatz landen m├╝ssen.

Nebenbei bemerkt: Die vom Segelflugzeug durchflogene Strecke war infolge der segelfliegerisch notwendigen Man├Âver, wie Kreisen im Aufwind und die Kursabweichungen, gr├Â├čer als die gerade Strecke zwischen den drei Punkten. Sie betrug bei diesem Flug, der 4 Std. und 48 Min. dauerte, 900 km.


Eine Palme in der W├╝ste f├╝r einen Segelflug-Weltrekord

Neben diesem Weltrekord stellte Sigi Baumgartl, der auch Mitglied der Nationalmannschaft ist, in diesem Jahr drei Deutsche Segelflugrekorde auf, die ├╝ber Dreiecksstrecken von 1000 km f├╝hrten. Der schnellste Flug hatte eine Geschwindigkeit von 142 km/h. Damit verfehlte er einen weiteren Weltrekord um 2 km/h, der vom dreifachen Segelflug-Weltmeister, dem Polen Czenka, aufgestellt in Nevada, gehalten wird. In diesem Winter will der Dinslakener Segelflieger weitere Rekordversuche ├╝ber der W├╝ste Namibias unternehmen. Er wird wieder in der Flying-Lodge starten und seine Palme gie├čen, die man ihm f├╝r den Weltrekord gewidmet hat. Sie wird sonst von Einheimischen versorgt, damit sie das W├╝stenklima ├╝bersteht.


Bilder:

8596: Sigi Baumgartl mit seinem Rekordflugzeug in Namibia (siehe Startseite homepage)

8586:Transport zum Start  (siehe Aktuelles)

4361: ├ťber der Namib (W├╝ste), wo starke Aufwinde rotbraunen W├╝stensand bis 5000 Meter H├Âhe wirbelten.

2587: ├ťberfliegen der namibischen Steinw├╝ste in 4000 Meter.

8572: Die f├╝r den Weltrekord gewidmete Palme in der Bitterwasser-Farm

8515: Widmung an der Palme
 

WAZ, Lokalteil Dinslaken, Sport vom 28.6.2007

Hiltons Flotte f├╝r Sigi Baumgartl

Sigi Baumgartl und Brigitte Br├╝ning in Doppelsitzer mit 20 Meter Spannweite vor dem Start

WAZ in Juli 2007

SEGELFLIEGEN. Dinslakener Pilot vom Luftssportverein befindet sich mit Co-Pilotin Brigitte Br├╝ning im Rahmen dews Barron-Hilton-Cups auf der Ranch des Hotelk├Ânigs in Nevada.

Die Dinslakener Segelflieger Sigi Baumgartl und Brigitte Br├╝ning sind in die USA. Als Gewinner des Barron-Hilton-Cups in der Doppelsitzerklasse folgten sie der Einladung des Hotelk├Ânigs auf seine Ranch in Nevada, die so gro├č wie das Saarland ist. Der Barron-Hilton-Cup ist der weltweit gr├Â├čte Segelflugwettbewerb und wird von der IGC (International Gliding Commission) im Rang einer Weltmeisterschaft gleich gesetzt. Der Wettbewerb dauert jeweils zwei Jahre und schlie├čt die Gebiete Europa und Asien ein. Jeder Segelflugpilot oder Pilotin kann sich daran beteiligen.

Gewertet wird der weiteste Flug auf einem Dreieckskurs mit der R├╝ckkehr zum Startort. Vor dem Flug m├╝ssen die zu erreichenden Wendepunkte als Koordinaten unter Beobachtung eines Sportzeugen in einem versiegelten Datenschreiber eingegeben werden. Mit einem GPS-Logger wird der gesamte Flug mit Position und H├Âhe sekundenweise aufgezeichnet. Nach dem Flug werden die Daten per Internet in einen Zentralcomputer (Server) ├╝bertragen, der dann mit einem Barron-Hilton-Cup-Programm ausgewertet wird. Weltweit kann so der Wettbewerb von Jedermann verfolgt werden.

Sigi und Brigitte als Copilotin vom Luftsportverein Dinslaken erflogen ihren Sieg mit einem Flug ├╝ber eine Strecke von 835 km, gemessen zwischen den Wendepunkten des Dreieckkurses. Infolge der Umwege wegen der zu umfliegenden gesperrten Luftr├Ąume von Madrid flogen sie sogar 930 km. Sie starteten in einem doppelsitzigen Segelflugzeug mit 20 Meter Spannweite in Fuentemilanos nahe bei Segovia in Spanien im Juli vorigen Jahres. Der Flug dauerte zehn Stunden in Flugh├Âhen zwischen 2000 und 4000 Meter. Sie mussten mehrmals das Guadarrama-Gebirge ├╝berqueren.

Auf der Hilton-Ranch treffen die beiden Dinslakener Segelflieger auf weitere G├Ąste. Darunter ist Neil Armstrong, der als erster Mensch den Mond betrat, dann der Deutsche Astronaut und Segelflieger Ulf Merbold und nicht zuletzt der Extrem-Weltrekordler Steve Fosset aus USA , der unter anderem als Erster in einem Ballon die Erde non stop umflogen hat.

Barron Hilton verw├Âhnt seine G├Ąste nat├╝rlich mit Angeboten zum Fliegen in allen Varianten wie mit Ballonen, Hubschraubern, mit Oldtimern durch den Grand Canyon und nat├╝rlich mit Segelflugzeugen, wovon er eine ganze Flotte hat. Sigi hat sich daf├╝r eine amerikanische Lizenz eingeholt.

WAZ in Juni 2007

24.05.2006 / WAZ LOKALAUSGABE / BOTTROP


Mit der Lizenz zum Fliegen

14 Penn├Ąler des Vestischen Gymnasiums lernen
am Flugplatz Schwarze Heide Segelfliegen.
Lehrer Horst Stahl kn├╝pfte Kontakte zum Luftsportverein
Dinslaken. Ziel f├╝r die Sch├╝ler ist die A-Pr├╝fung


Fluglehrer Edmund J├╝nger r├╝ckt sich die
beigefarbene Baseballkappe zurecht und
blickt in den wolkenlosen Himmel: "Schalke-Wetter",
ruft der Kirchhellener Gesch├Ąftsf├╝hrer
des LSV Dinslaken in die Runde. Alle Flugsch├╝ler
lachen und freuen sich auf die bevorstehenden
Starts mit der LS4 und der ASK 21.
 14 Sch├╝ler des Vestischen Gymnasiums Kirchhellen
beteiligen sich zusammen mit Physik-, Chemie-
und Biologielehrer Horst Stahl an einer
Arbeitsgemeinschaft (AG) am Flugplatz Schwarze
Heide.
 "Segelfliegen ist ein Teamsport," verr├Ąt
Horst Stahl, der inzwischen selbst vom
lautlosen Schweben im schalke-blauen Himmel
erfasst wurde. Der 55-j├Ąhrige P├Ądagoge
hat sich zusammen mit seinen 14 Sch├╝tzlingen
an die A-Pr├╝fung herangewagt. Nach viel
Theorie ging es seit Oktober 2005 auch
in die begleitende Praxis am Boden und
in der Luft. Aber nur dann, wenn es die
Thermik zulie├č.
 "Unser p├Ądagogisches Konzept hat sich
schon jetzt bew├Ąhrt. Es zeigt in der Schule
schon erste Auswirkungen", betont der segelflugbegeisterte
Lehrer mit Blick auf die AG am Flugplatz.
Bei einem Probeflug mit LSV-Gesch├Ąftsf├╝hrer
Edmund J├╝nger kam Horst Stahl auf den Geschmack.
In der AG ist er daher nicht nur Leiter,
sondern auch Flugsch├╝ler.

 Vier bis f├╝nf Helfer sind notwendig, um
ein Segelflugzeug in die Luft zu bringen.
"Das schwei├čt ganz sch├Ân zusammen", verr├Ąt
der P├Ądagoge des Vestischen Gymnasiums.
Zwei Mitglieder der Freitags-AG haben die
begehrte A-Pr├╝fung schon geschafft. Die
anderen werden im Laufe der n├Ąchsten Monate
folgen. Mit dieser "Lizenz" d├╝rfen Segelflugneulinge
zu Alleinfl├╝gen starten. Vom Boden aus
beobachten Fluglehrer das Geschehen am
Himmel ├╝ber der Landebahn. Kontakt wird
per Funk gehalten. Viktor Seedorf ist der
j├╝ngste Flugsch├╝ler der AG. Der 14-j├Ąhrige
Sch├╝ler will nach den Sommerferien unbedingt
wieder im Cockpit eines der wei├čen, schnittigen
Flieger sitzen und Runden im schalke-blauen
Himmel ├╝ber der Schwarzen Heide drehen.

 

13.05.2006 / WAZ LOKALAUSGABE / BOTTROP

KOMMENTAR

Nicht abheben

Von Franz Naskrent
Das Zittern um die Zukunft des interkommunalen
Gewerbeparkes am Flugplatz Schwarze Heide
war wohl umsonst. Mit TTC plant ein bereits
ans├Ąssiges Unternehmen in gro├čem Stil den
Bau eines Trainingscenters. Das bewirkt
eine Initialz├╝ndung f├╝r weitere Ansiedlungen,
frohlocken die Politiker. Sicher zu Recht.
 Geradezu ├╝berfallartig hatte TTC sein
ausgefeiltes Konzept den verbl├╝fften Politikern
im Ausschuss f├╝r Wirtschaftsf├Ârderung unterbreitet
- die Erlebniswelt Fliegerei, im Glashaus:
Schlie├člich, man hat ja nichts zu verbergen.
Was f├╝r ein Event. Und zack-zack: Jetzt
soll alles ganz schnell gehen, damit die
Bagger bald das Bauloch schaufeln k├Ânnen.
Schon im April 2007 will TTC auf der Flugmesse
"Aero" Friedrichshafen die "Erlebniswelt"
pr├Ąsentieren.
 Nur nicht abheben. Der Flugplatz hat
schon einige Abst├╝rze miterlebt: siehe
Flugzeugbau Extra oder Flugschule Siebertz.
Sicher, das TTC-Projekt w├Ąre f├╝r den Gewerbepark
ein wichtiger Schritt nach vorn und nach
Movie Park und Alpin-Center ein weiteres
touristisch Ziel unserer Stadt.
 Indes, zur Bruchlandung k├Ânnte es bei
dem TTC-Projekt flugs kommen, wenn ein
wichtiges Detail nicht realisiert werden
kann: die Verl├Ąngerung der Landebahn. Und
da hat die Stadt au├čer Versprechungen bis
dato nichts in der Hand.
 

30.03.2006 / WAZ LOKALAUSGABE / BOTTROP


Sie fliegt ins Leben zur├╝ck

Pilotin Andrea Irlbeck verlor ihre Schwester
durch einen Absturz. Nur der Schauspieler
Bernie Blanks konnte ihr neuen Mut geben. Nun taufte
der Musical-Darsteller ihr neues Segelflugzeug


Von Maren Sch├╝rmann

Als ihre Schwester bei einem Flugzeugabsturz
vor fast zwei Jahren ums Leben kam, empfand
Andrea Irlbeck nur noch Ohnmacht. Nie wieder
konnte sie sich vorstellen, selbst mit
einem Segelflugzeug in die Luft zu gehen.
Bis sie "Rusty" kennen lernte.
 Die alte Dampflok im Bochumer Musical
"Starlight Express", die nie die Hoffnung
verliert, gab auch der 23-J├Ąhrigen Mut,
ihr geliebtes Hobby wieder aufleben zu
lassen. Der Darsteller Bernie Blanks reiste
nun zum Flugplatz "Schwarze Heide", um
das neue Flugzeug der jungen Frau zu taufen.

 Zun├Ąchst spricht Pfarrer Bertold Hennes
ein paar Segensworte. Er schenkt dem orange-wei├čen
Flieger ASW 19B - mit einer Spannweite
von 15 Metern - etwas geweihtes Wasser.
Dann spricht er ein Gebet: "Allm├Ąchtiger
Gott, gib diesem Flugzeug allzeit sicheren
Flug."
 Es ist der erste Flieger, den der Pfarrer
segnet. F├╝hlt man sich da in seinem Amt
nicht missbraucht? "Nein", sagt Hennes,
der auch schon Autos, H├Ąuser und Fahrr├Ąder
geweiht hat. "Wenn ein Gegenstand gesegnet
wird, dann betrifft es vor allem die Menschen,
die ihn nutzen." Daher erg├Ąnzt der Pfarrer
auch seine Worte an Gott um eine Bitte
f├╝r die gl├Ąubige Andrea Irlbeck: "Sch├╝tze
sie vor aller Gefahr." Und: "Bringe sie
unversehrt an ihr Ziel."

 Die Fliegerin enth├╝llt daraufhin den neuen
Schriftzug auf dem 23 Jahre alten Flieger:
"Little Bernie B." Warum hat sie die Maschine
nicht nach Rusty benannt? "Weil nur der
Mensch hinter der Rolle einen mit seiner
Ausstrahlung ber├╝hren kann." Gemeint ist
Bernie Blanks, der vorsichtig etwas Sekt
├╝ber den Flieger kippt. Auf die zerschmetternde
Flasche - wie bei einer Schiffstaufe -
verzichtet die Besitzerin: "Um Gottes Willen!
Das gibt doch Kratzer im Lack, das muss
nicht sein."
 Tr├Ąnen schie├čen dem Taufpaten Bernie Blanks
in die Augen. Eine Fernseh-Kamera h├Ąlt
drauf. Sch├Âne ├ľffentlichkeitsarbeit f├╝r
"Starlight Express". Das wei├č Bernie Blanks
und widerspricht zugleich: "Es war erst
eine private Sache." Andrea Irlbeck hatte
ihm einen Brief geschrieben, in dem sie
sich bei ihm bedankte. Sein Auftritt h├Ątte
ihr Auftrieb gegeben. So nahm sie ihr altes
Hobby wieder auf, das ihre Familie bis
zum Tod der Schwester miteinander verband.
"Es war fantastisch. Als w├Ąre ich ins Leben
zur├╝ckgekommen." Seitdem f├╝hlt sie sich
ihrer Schwester ein ganzes St├╝ck n├Ąher.
"Sie ist bei etwas gestorben, das sie sehr
geliebt hat. Sie h├Ątte es gewollt, dass
ich wieder fliege."

 Als Taufpate eines Flugzeuges muss Bernie
Blanks nun nicht zu Geburtstagen Geschenke
machen. "Er darf sich lediglich dar├╝ber
freuen", sagt Andrea Irlbeck mit einem
zufriedenen L├Ącheln. Bernie Blanks: "Jeden
Tag, wenn ich auf die B├╝hne gehe, bete
ich: Lieber Gott, lass mich im Publikum
nur eine Person ber├╝hren, ihr neuen Mut
geben." Nun wei├č er, dass er es zumindest
bei Andrea Irlbeck geschafft hat. "Ich
habe so gemerkt, dass ich den Leuten mit
meiner Arbeit etwas geben kann. Das tut
gut."
 
 

  Hier sind die in der Presse ver├Âffentlichten Berichte des Jahres 2004 / 5

14.08.2005 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN

Platz 7 f├╝r Goeke. Die 3. Segelflug-Weltmeisterschaften der Frauen in Klix sind beendet. Gundula Goeke vom LSV Dinslaken belegte in der Gesamtwertung nach sechs Wertungstagen den siebten Rang. Goeke hatte auf der kurzen Strecke durch mehrere schwache Aufwinde fliegen m├╝ssen und damit in der Tageswertung den Platz acht erreicht.

 

SEGELFLUG

10.08.2005 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN

SIEGFRIED BAUMGARTL und Brigitte Br├╝ning vom Luftsportverein Dinslaken kamen bei den Deutschen Meisterschaften auf dem Flugplatz in L├╝sse (Brandenburg) in der Doppelsitzerklasse auf Rang zwei. Den spannenden 7. Wertungstag hatte Baumgartl als Sieger beendet und sich so auf den zweiten Gesamtplatz vorgearbeitet.

DER J├ťNGSTE Wettbewerbspilot aus Dinslaken, Alexander Weber, fliegt derzeit in der Clubklasse die Offene NRW-Landesmeisterschaft im Segelflug der Junioren 2005 in Oeventrop mit, die bis zum 20. August andauert.

IM FLIEGERLAGE in Salzwedel (Sachsen-Anhalt) wollen derzeit 20 Teilnehmer des LSV Dinslaken Pilot oder Pilotin werden. Dazu bedarf es an Wissen, ├ťbung und Erfahrung. Anf├Ąnger-Schulung und erste Streckenfl├╝ge des "Fliegens ohne Motor" werden hier noch bis zum kommenden Wochenende vermittelt und trainiert.

WALTER PUHL, einer der ├Ąltesten Flieger im LSV kehrte in diesen Tagen vom Aufenthalt in den Alpen (Reute in ├ľsterreich) zur├╝ck. Dort nutzte er das gute Wetter f├╝r mehr als 30 Flugstunden um so die Alpen aus der Vogelperspektive bewundern zu k├Ânnen.

Goeke liegt bei WM auf Rang f├╝nf

 
07.08.2005 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN

 
Ganz anders als die Vorhersage des Meteorologen hat sich der f├╝nfte Wertungstag der Segelflug-Weltmeisterschaften der Frauen, die noch bis zum 13. August in Klix (Sachsen) ausgetragen werden, entwickelt. Mit Strecken von nur 200 km landeten die ersten Pilotinnen bei "Hammerthermik" schon um 16.15 Uhr bei strahlendem Sonnenschein wieder in Klix. Erstmals gab es keine einzige Au├čenlandung.

Nicht ganz nach Wunsch verlief der Tag allerdings f├╝r Gundula Goeke. Die Bottroper Apothekerin, die f├╝r den LSV Dinslaken startet, erreichte in der Tageswertung Platz zw├Âlf und liegt in der Gesamtwertung damit auf Rang zw├Âlf. Ihre Arbeitskollegin Annette Klossok kann sich dagegen in der 15m-Klasse noch Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen.

Gundula Goeke ist zufrieden

 
03.08.2005 / WAZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN

 
SEGELFLIEGEN / Bisher Platz drei bei der Weltmeisterschaft in Klix in der Oberlausitz.
Bei der 3. Segelflug-Weltmeisterschaft in Klix (Oberlausitz) liegt Standardklasse-Pilotin Gundula Goeke vom LSV Dinslaken nach dem zweiten Wertungstag auf Platz drei. Annette Klossok, mit ihr hat Goeke in Bottrop eine Apotheke, belegt in der Fai-15-Meter-Klasse den f├╝nften Platz.

Trotz schwieriger Wetterbedingungen landeten insgesamt alle elf Pilotinnen des deutschen Teams auf den ersten f├╝nf Pl├Ątzen in allen drei startenden Klassen. Laut Goeke und Klossok sind die Platzierungen nicht zu hoch zu bewerten, denn "die Abst├Ąnde unter den einzelnen Teilnehmerinnen sind sehr gering".

Ein Kompliment zu so gro├čer Leistung sprach Teamchef Walter Eisele seiner Elf zu der Belegung der vorderen Pl├Ątze am zweiten Wertungstag aus. Eine auf die komplizierten Wetterbedingungen abgestimmte Aufgabe stand f├╝r die 47 Pilotinnen aus 17 Nationen an. Rund 180 Kilometer waren in einem Dreiecksflug zu bew├Ąltigen mit ├änderungen wie Startreihenfolge und Startrichtung.

Die deutschen Teilnehmerinnen haben jedenfalls Selbstvertrauen f├╝r die n├Ąchsten Wettkampftage getankt und sind weiterhin optimistisch.

Goeke startet bei WM

 
27.07.2005 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN

 
Mit 50 Pilotinnen aus insgesamt 18 Nationen misst sich Gundula Goeke vom LSV Dinslaken ab Samstag bei den Segelflug-Weltmeisterschaften der Frauen in Klix bei Bautzen. Das Ziel: Ein Platz auf dem Podium.

Vorbereitet hat sich Goeke auf den Wettbewerb im Trainingslager der Nationalmannschaft, das in Klix ausgetragen wurde. Bei schwieriger und unterschiedlicher Wetterlage wurde jeden Tag geflogen. Im Team mit Sue Kussbach von den Luftsportfreunden Kamm r├Ąumt sich die Dinslakenerin mit ihrer LS8 nun gute Aussichten auf eine vordere Platzierung ein. Trotz starker Konkurrenz aus der eigenen Mannschaft und auch aus England. "Unsere Abstimmung klappt. Wer gut drauf ist, ├╝bernimmt die F├╝hrung und bringt uns mit hoffentlich positivem Ergebnis nach Hause."
 

Medaillenchancen f├╝r die fliegenden Apothekerinnen

27.07.2005 / WAZ LOKALAUSGABE / BOTTROP

Medaillenchancen f├╝r die fliegenden Apothekerinnen

Gundula Goeke und Annette Klossok bei WM


Von Gabriele Bimek

Die beiden Bottroper Apothekerinnen Gundula Goeke (LSV Dinslaken) und Annette Klossok
(LFV Greven) haben sich f├╝r die Segelflug-Weltmeisterschaft der Frauen in Klix vom 30.Juli bis
13.August qualifiziert. Am Start sind die 50 besten Pilotinnen aus 18 Nationen aller Kontinente an.
 F├╝r die beiden international erfahrenen Segelfliegerinnen hei├čt das, sich neben den Gegnerinnen
auch mit der Favoritenrolle auseinander zu setzen. Vorbereitet auf den internationalen Wettbewerb haben sich
die beiden Pilotinnen bei Meisterschaften und im Trainingslager der Nationalmannschaft in Klix.
 Geflogen wurde jeden Tag w├Ąhrend des einw├Âchigen Trainings im Juni bei schwierigen
und unterschiedlichsten Wetterlagen, von Blauthermik bis extremer Wolkenthermik.
Eine Topvorbereitung mit vielen Fl├╝gen bei anspruchsvollen Wettersituationen inklusive
kennen lernen der Gegend ist sich Goeke sicher.
 Sie errang in der Standardklasse den zweiten Platz bei den Deutschen Meisterschaften
2004 und ging bei der Europameisterschaft 1997 als Siegerin hervor. Im Team mit Sue Kussbach von
den Luftsportfreunden Kamm r├Ąumt sie sich mit ihrer LS8 gute Aussichten auf eine Platzierung in
 den vorderen R├Ąngen ein. Trotz starker Konkurrenz in der eigenen Mannschaft und aus England.

 "Unsere Abstimmung klappt. Wer gut drauf ist, ├╝bernimmt die F├╝hrung und bringt uns
mit hoffentlich positivem Ergebnis nach Hause." Als sehr gut besetzt sieht Klossok
ihr Dreierteam in der FAI-15-Meter-Klasse mit Angelika Machinek (Aeroclub Bad Nauheim)
und Stefanie M├╝hl (SFC Neu-Ulm). Das Trainingslager half ihrer Meinung
nach, das Team zu festigen und um vorher Diskrepanzen aus dem Weg zu r├Ąumen. "Unsere
Chancen, auf vordere Pl├Ątze zu kommen,
stehen gut." Obwohl die Konkurrentinnen unter anderem die amtierende Weltmeisterin, die Tschechin
Alena Netusikova, nicht zu untersch├Ątzen sei. Klossok und ihre Vereinskollegin Goeke
streben bei der Weltmeisterschaft an, auf einen der ersten drei Pl├Ątze zu fliegen.
 Sie z├Ąhlen dabei unter anderem auf die Unterst├╝tzung vieler Zuschauer - m├Âglichst auch aus
Bottrop und der Umgebung.

RHEINISCHE POST von Dienstag den 5.07.2005

18.05.2005 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN

Luftsportverein startet durch

G├Ąste sind auf dem Flugplatz Schwarze Heide immer willkommen. Hier erkl├Ąrt ein Fluglehrer des Luftsportvereins Dinslaken den Schulungsdoppelsitzer.   Der Streckenflugdoppelsitzer Janus B "DJ", der zu den f├╝nf Maschinen des Flugzeugparks des Luftsportvereins Dinslaken geh├Ârt, hier beim Landeanflug auf dem Flugplatz Schwarze Heide.

SEGELFLIEGEN / Verein lockt auf dem Flugplatz Schwarze Heide im Juli mit einem Schnupperwochenende.

Nach abgeschlossenem Fr├╝hjahrsputz startet der Luftsportverein Dinslaken jetzt in die neue Saison. Zwei Schulungsdoppelsitzer und drei Einsitzer, ein neues, modernes, einsitziges Flugzeug wurde gerade erst angeschafft, geh├Âren zum Flugzeugpark und werden zu Wettbewerben und zur Schulung eingesetzt. "Gut 25 Flugsch├╝ler werden bei uns von acht Fluglehrern, die ehrenamtlich t├Ątig sind, betreut und ausgebildet", so die Fluglehrer Edmund J├╝nger und Marc Rockhoff.

Jedes Wochenende zwischen M├Ąrz und Oktober treffen sich die Flieger morgens um 10 Uhr zum Briefing um die wichtigsten Fragen des Tages zu kl├Ąren, wie zum Beispiel die Wetterprognose und die Verteilung von Aufgaben sowie die Einteilung der Flugzeuge. "Segelfliegen ist eine Gemeinschaftssache. Dabei legen wir gro├čen Wert auf Teamgeist, denn es braucht immer eine Mannschaft, um Segelflug betreiben zu k├Ânnen", sagt Edmund J├╝nger. Ben├Âtigt werden Windenfahrer, Startleiter, ein Fahrer zum Ausiehen der Seile sowie eine Bodencrew zum Bewegen der Flugzeuge am Boden.

Aber nicht nur Flugsch├╝ler sind st├Ąndig in Bewegung, vielmehr sind Leute aus allen Altersschichten mit dabei. Flugsch├╝ler darf man n├Ąmlich schon ab 14 werden, Pilot mit 16. Nat├╝rlich gibt es auch viele Quereinsteiger, die erst mit 30 oder 40 die Ausbildung beginnen. Auch immer mehr Frauen entdecken, dass Fliegen nicht mehr nur M├Ąnnersache ist.

Mit dem Klischee, dass Segelfliegen teuer ist, will der LSV aufr├Ąumen. Die Flugsch├╝ler im LSV bezahlen monatlich eine Pauschale von 56 Euro, in denen s├Ąmtliche Ausbildungskosten und Fluggeb├╝hren enthalten sind.

Um die Faszination Segelfliegen auch Nichtfliegern zu erm├Âglichen, bietet der LSV erstmals einen Schnupperkurs an. Dabei erleben die Teilnehmer an einem Wochenende den normalen Flugalltag auf dem Flugplatz Schwarze Heide. Beginnend mit einem Morgenbriefing und anschlie├čender Vermittlung der notwendigen theoretischen Kenntnisse wird mit dem Fliegen begonnen. Nach den ersten Eindr├╝cken ist es jedem Teilnehmer m├Âglich, unter Anweisung eines Fluglehrers bei mehreren Fl├╝gen den Steuerkn├╝ppel selbst in die Hand zu nehmen. Nach dem abendlichen Abschlussbriefing werden die Erlebnisse bei einem Bier und W├╝rstchen ausgetauscht. Der Unkostenbeitrag f├╝r das Schnupperwochenende inclusive Grillen liegt bei 85 Euro pro Teilnehmer.

Das Wochenende wird am 2. und 3. Juli stattfinden, bei schlechtem Wetter alternativ am 9. und 10. Juli. Da nur eine begrenzte Teilnehmerzahl m├Âglich ist, bittet der Verein um fr├╝hzeitige Anmeldung bis zum 13. Juni. Unter der Internetadresse www.luftsportverein-dinslaken.de finden Interessenten weitere Infos.

Thomasz Dul fliegt in Polen

Auch sportlich ist der 110 Mitglieder starke LSV, der 1951 gegr├╝ndet wurde, weiter auf Erfolgskurs: Beim 39. internationalem Segelflugwettbewerb auf der Hahnweide konnten Gundula G├Âke und Karl Scholz den dritten Platz in der Standardklasse belegen. Brigitte Br├╝ning und Dr. Siegfried Baumgartl gelang beim gleichen Wettbewerb der Sprung auf Platz zwei in der Doppelsitzerklasse. Hoffnung wird auch in Thomasz Dul gesetzt, der zur Zeit an den offenen Polinischen Meisterschaften in der Standardklasse teilnimmt.

17.05.2005    FRIEDHELM ZIELINSKI

 

Gr├╝nes Licht f├╝r Ausbau der Landebahn

22.04.2005 / WAZ LOKALAUSGABE / BOTTROP

Gr├╝nes Lichtf├╝r Ausbau der Landebahn

Land gibt Zuschuss vorzeitig frei

Von Franz Naskrent

Der Ausbau des Flugplatzes Schwarze Heide scheint beschlossene Sache. Gestern votierte der Verkehrsausschuss des Landtages von Nordrhein-Westfalen daf├╝r, den Sperrvermerk f├╝r 3,5 Mio Euro Landeszusch├╝sse aufzuheben."Damit haben wir endlich Planungssicherheit", atmete MdL Klaus Strehl auf, der die frohe Botschaft aus D├╝sseldorf ├╝berbrachte. Ab 2006 flie├čen die Gelder. Vorbehaltlich, dass der Haupt- und Finanzausschuss des Landtages am 28. April das Votum des Verkehrsausschusses zur Entsperrung der Verpflichtungserm├Ąchtigung (zugesicherte Zusch├╝sse) abnickt.Weitere 14,5 Mio Euro aus dem F├Ârdertopf f├╝r den m├Âglichen Ausbau anderer Flugpl├Ątze wie etwa Marl Loem├╝hle oder Stadtlohn bleiben gesperrt. Nach Meinung von Klaus Strehl klingeln die Kassen f├╝r die Schwarze Heide fr├╝hzeitig, um den Bebauungsplan f├╝r das interkommunale Gewerbegebiet am Flugplatz voranzutreiben. Angestrebt wird hier namentlich die Ansiedlung "flugaffinen" Gewerbes. Ein zweites Mal r├╝ckte gestern der Flugplatz ins Rampenlicht: "Tante JU", das ├Ąlteste Verkehrsflugzeug der Welt, landete.

Sicherheit f├╝r die Planungen am Flugplatz

22.04.2005 / WAZ LOKALAUSGABE / BOTTROP

Sicherheit f├╝r die Planungen am Flugplatz

Land gew├Ąhrt Zuschuss von 3,5 Mio Euro

Von Franz Naskrent

Das Warten hat ein Ende: Das Land NRW gew├Ąhrt zum Ausbau der Landebahn des Flugplatzes Schwarze Heide einen Zuschuss von 3,5 Mio Euro. Der Verkehrsausschuss des Landtages gab gestern ein Votum ab, wonach der Haupt- und Finanzausschuss am 28. April die bis her gesperrten Gelder freigeben soll.Mit dem Ausbau der Landebahn um 600 auf 1500 Meter kann der Flugplatz die von der EU aus Sicherheitsgr├╝nden aufgestellte Norm "JAR-OPS" endlich erf├╝llen. Die Gesamtkosten f├╝r den Ausbau belaufen sich auf rund 6,5 Mio Euro. Der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Strehl, der die frohe Botschaft aus D├╝sseldorf ├╝berbrachte, intrepretierte die Entscheidung der rotgr├╝nen Mehrheit im Ausschuss auch vor dem Hintergrund des interkommunalen Gewerbegebietes in der Schwarzen Heide: "Das k├Ânnte den Ausschlag gegeben haben." Mit dem positiven Beschluss sei endlich Planungssicherheit erreicht. Im Gewerbegebiet soll vor allem "flugaffines" Gewerbe angesiedelt werden. Vor ├╝ber f├╝nf Wochen hat sich bereits eine Werft f├╝r Instandsetzungsarbeiten an Flugzeugen bis 5,7 Tonnen niedergelassen. Die "entsperrte" F├Ârderung gilt nur f├╝r den Flugplatz Schwarze Heide. Weitere 14,5 Mio Euro aus dem F├Ârdertopf f├╝r den Ausbau anderer Flugpl├Ątze bleiben vorerst gesperrt.

Minister will Geld f├╝r Flugplatz "entsperren"

12.04.2005 / WAZ LOKALAUSGABE / BOTTROP

Minister will Geld f├╝r Flugplatz "entsperren"

Neue Hoffnung auf Zuschuss f├╝r Schwarze Heide

Der "schon fast heldenhafte Kampf" (so MdL Klaus Strehl ironisch) f├╝r den Ausbau des Landeplatzes Schwarze Heide ist in eine neue Phase getreten: Landes-Finanzminister Jochen Dieckmann will den Sperrvermerk f├╝r Gelder des Landes zum Flugplatzausbau wegfallen lassen. Dar├╝ber wird im Finanzausschuss des Landtags am 28. April entscheiden - positiv, ist sich Strehl sicher.Mit der Freigabe von Geldern und Verpflichtungserm├Ąchtigungen (angek├╝ndigtes Geld, das sp├Ąter kommt) w├Ąre der Weg frei f├╝r den Ausbau der Start- und Landebahn des Flugplatzes Schwarze Heide. Wenn alles so klappt wie es sich Strehl vorstellt, k├Ąmen f├╝r den Ausbau des Flugplatzes (der rund 6,5 Mio Euro kosten solle) knapp 3,5 Mio Euro als Landeszuschuss. Mit dem positiven Beschluss erhalte der Flugplatz Planungssicherheit Ab 2006 k├Ânnten dann Gelder flie├čen. Strehl verweist zudem darauf, dass vom Ausbau der Start- und Landebahn auch wesentlich das geplante Gewerbegebiet am Flugplatz abhange. Den Pl├Ąnen nach, soll die Landebahn um 600 auf 1500 Meter anwachsen. Dann k├Ânnten alle Flugzeuge bis sieben Tonnen dort EU-Recht-konform starten und landen und nicht - wie jetzt - die gro├čen Maschinen nur noch mit jeweiligen Einzelantr├Ągen. Claus Schwarz, Gesch├Ąftsf├╝hrer der Flugplatzgesellschaft Schwarze Heide, betont, dass der Landeplatz keine Ambitionen auf noch gr├Â├čere Flieger habe : "Wir wollen so bleiben wie wir sind."Flugzeuge des Gesch├Ąftreiseverkehrs in Schwarze Heide zu stationieren, sei das Ziel. Da lie├če sich dann sp├Ąter auch ├╝ber einen Hallenneubau reden, wenn man Kunden sicher habe. Schwarz spricht von "einigen Unternehmen", die sich f├╝r Schwarze Heide interessiren, z.B. Firmen aus Essen und Oberhausen, die jetz noch ihre Maschinen in Gladbach stehen h├Ątten. Ende dieser Woche werde die Machbarkeitstudie rund, "darin wird klar, was wir gedacht und uns erhofft haben". Was das begleitende Gewerbe anbelangt, so habe eine Lackiererei Interesse. Und seit vier Wochen gebe es in einer Halle eine Werft f├╝r Instandsetzungsarbeiten an Flugzeugen bis zu 5,7 Tonnen - eine Teilbetriebsverlagerung eines Unternehmens in Hamm. Rund 150 Leuten gebe der Flugplatz zur Zeit Arbeit. h.p.

Gr├╝ne: Geld nicht sinnlos verschleudern

28.01.2005 / WAZ LOKALAUSGABE / BOTTROP


Gr├╝ne: Geld nicht sinnlos verschleudern

Flugplatz-Verl├Ąngerung und Nordanbindung abgelehnt


Einmal mehr erscheint die Nordanbindung des Film- und Freizeitparks Feldhausen als Vorhaben im st├Ądtischen Haushalt. An der Ablehnung der B├╝ndnis-Gr├╝nen hat sich indes nichts ge├Ąndert. Die Nordanbindung sei in ihrer jetzigen Konzeption unn├Âtig, "weil die Verkehrszahlen es nicht hergeben", erkl├Ąrt Andreas Klodt, Mitglied des Sprecherrats von B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen. ├ťber eine kosteng├╝nstigere kleine L├Âsung k├Ânne man reden, aber daf├╝r m├╝sse man nicht einen Landeszuschuss in dieser H├Âhe einsetzen. Die Stadtverwaltung rechne mit Landesmitteln von 12,3 Mio Euro f├╝r dieses Projekt. Klodt kritisiert diese Zahl als unkorrekt:
Wenn man schon einen Betrag in den Haushalt einstelle, "dann so, wie er abrufbar ist, n├Ąmlich zu 70 Prozent." F├╝r die B├╝ndnisgr├╝nen begr├╝ndet auch der Umgang der Verwaltung mit der Nordanbindung den Ruf nach mehr Transparenz im Haushalt. Die gr├╝ne Ratsfraktion hat starke Zweifel, ob die Startbahn des Flugplatzes Schwarze
Heide tats├Ąchlich verl├Ąngert wird. F├╝r sinnvoll halten sie diese Ma├čnahme sowieso nicht. Die in Aussicht gestellten Landesmittel dienen dem Ausbau der Startbahn, die gem├Ą├č einer EU-Richtlinie n├Âtig wird. Bisher ist bekanntlich im Landtag noch keine Entscheidung ├╝ber den letzten von drei f├Ârderw├╝rdigen Verkehrslandepl├Ątzen gefallen, Marl-Loem├╝hle oder die Schwarze Heide. Die ins Auge gefasste Erschlie├čung des Gewerbegebietes koste Unsummen, bef├╝rchtet Andreas Klodt, sie sei nicht durch Zusch├╝sse gedeckt. Daher halten es die B├╝ndnis-Gr├╝nen f├╝r sinnvoll, diese "Heilige Kuh" zu schlachten und das Gebiet abzusto├čen.

 Am kommenden Mittwoch, 2. Februar, ist der verkehrspolitische Sprecher der Gr├╝nen im Landtag, Oliver Keymis, ab 19 Uhr Gast einer Podiumsdiskussion im Restaurant am Flugplatz. Thema: "Nein zum Ausbau!" Kirchhellens Bezirksvorsteher Werner Dierichs meinte dazu am Mittwoch im Bezirk: "Er soll vern├╝nftige
Antworten mitbringen, sonst kann er gleich da bleiben." mls/nas
 

Parteien f├╝r Flugplatz-Privatisierung

27.01.2005 / WAZ LOKALAUSGABE / BOTTROP

Verkehrspolitischer Sprecher der NRW-Gr├╝nen Mittwoch vor Ort

Die j├Ąhrlich steigende Verlustabdeckung des Flugplatzes Schwarze Heide ist allen Fraktionen in der Bezirksvertretung Kirchhellen

seit Jahren ein Dorn im Auge. Indes, den Ausstieg aus der Flugplatzgesellschaft k├Ânnen sie fordern, aber nicht beeinflussen.

Sollte Kirchhellen nicht den Zuschlag f├╝r die nach EU-Norm notwendige Landebahnverl├Ąngerung erhalten, "sollte der Flugplatz privatisiert

werden", schlug gestern Doroth├ęe Askemper (CDU) im Bezirk vor. Am Mittwoch, 2. Februar, stattet der verkehrspolitische Sprecher

der NRW-Gr├╝nen dem Flugplatz einen Besuch ab. nas

 

Rekordsumme f├╝r Flugplatz

26.01.2005 / LOKALAUSGABE / BOTTROP

Rekordsumme f├╝r Flugplatz

Verlustabdeckung von 93 300 Euro

Viel zu verteilen gibt's in den Kommunen nicht mehr; denn die Kassen sind Das zeigt sich auch an manch' Positionen des st├Ądtischen

Haushaltes. Da ist eher der Wunsch nach F├Ârderung der Vater des Investitionsgedankens. Das gilt auch f├╝r die Bezirksvertretung

Kirchhellen, die heute den Haushaltsplan f├╝r 2005 zur Kenntnis nehmen wird. Fest einplanen indes k├Ânnen die f├╝nf Fraktionen (SPD, CDU,

Gr├╝ne, ├ľDP und FDP) die f├╝r den Stadtbezirk Kirchhellen haushaltseigenen Mittel in H├Âhe von 112 500 Euro. Der Bezirk

wird heute ├╝ber die Verwendung der Mittel diskutieren und beschlie├čen.

Aus dem Verm├Âgenshaushalt ragt eine Summe f├╝r Kirchhellen hervor: 55 000 Euro f├╝r gr├Â├čere Stra├čeninstandsetzungen. 12 400 Euro

sollen f├╝r die Erneuerung von Kinderspielpl├Ątzen in die Hand genommen werden. Immerhin noch 10 000 Euro f├╝r Schulm├Âbel an der

Hauptschule. Diskussionsthema d├╝rfte heute einmal mehr die so genannte "Verlustabdeckung" f├╝r den Flugplatz Schwarze Heide bieten. Im

Haushaltsansatz ist die neue Rekordsumme von 93 300 Euro verankert. Das sind fast 15 000 Euro mehr als im vergangenen Jahr.

Auf 53 000 Euro beziffert wird eine Zuschusssumme f├╝r das Jugendhaus Villa K├Ârner. Insgesamt sind im Verwaltungs-Haushalt 865 000 Euro

f├╝r Einrichtungen der Jugendarbeit veranschlagt. Neu besetzt wird heute der L├Ąrmschutzbeirat des Flugplatzes Schwarze Heide. Neben

Bezirksvorsteher Werner Dierichs war Josef Bornemann (SPD) als zweites Mitglied bestimmt, als dessen Stellvertreter Michael Urban (Die

 Gr├╝nen). Da beide der Bezirksvertretung nicht mehr angeh├Âren, muss neu gew├Ąhlt werden.

 

Minister Horstmann sagt F├Ârderung f├╝r Flugplatz zu

13.10.2004 / WAZ LOKALAUSGABE / BOTTROP


Minister Horstmann
sagt F├Ârderung
f├╝r Flugplatz zu


 NRW-Verkehrsminister Axel Horstmann hat
offenbar seine Meinung ├╝ber die Zukunft des
Flugplatzes Schwarze Heide ge├Ąndert. Hatte er
in der j├╝ngsten Vergangenheit den Flugplatz
Marl-Loem├╝hle favorisiert, soll er gestern auf
dem 4. Verkehrsgipfel von "pro Ruhrgebiet" in
Essen F├Ârdergelder f├╝r den Flugplatzausbau in
Kirchhellen zugesagt haben.
 

Da schlotterten ganz sch├Ân die Knie

 
22.08.2004 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN

 
KI-FE-TAS / M├Ądchen und Jungen gingen beim LSV Dinslaken in luftige 400 m H├Âhe.
DINSLAKEN. Einigen der 13 M├Ądchen und Jungen schlotterten ganz ordentlich die Knie, als es darum ging, die beiden doppelsitzigen Segelflugzeuge des LSV Dinslaken zu besteigen und in die L├╝fte abzuheben. Anl├Ąsslich der Kinderferientage verbrachten die Kinder einige sch├Âne Stunden am Flugplatz Schwarze Heide.

Sie wurden, wie auch schon in den vergangenen Jahren, von der Jugendgruppe des Vereins organisiert. LSV-Jugendleiter Marc Rockhoff nahm sich viel Zeit, die Fragen der fluginteressierten Kinder zu beantworten und gab ihnen Einblicke hinter die Kulissen. So besichtigten sie zum Beispiel die neuen Segelflughangars und den Turm, von wo aus man eine gute Aussicht ├╝ber die Start- und Landebahnen hat.

Doch das Highlight war nat├╝rlich die Aussicht von ganz oben. Allesamt waren sie mutig genug, sich den erfahrenen Piloten anzuvertrauen und stiegen in luftige 400 Meter H├Âhe auf.

Neben dem Fliegen wurde auch f├╝r das leibliche Wohl gesorgt und so servierte ihnen der Luftsportverein W├╝rstchen vom eigens f├╝r sie aufgebauten Grill und kalte Getr├Ąnke.

Wer mehr ├╝ber das Segelfliegen und den LSV Dinslaken erfahren m├Âchte, hat dazu bei den DIN-Tagen die Gelegenheit. Au├čerdem gibt es dort beim Torwandschie├čen etwas zu gewinnen. 1. Preis: eine Segelflugausbildung.

Am 4. September findet am Flugplatz Schwarze Heide die gro├če Luftsportjugend-Party in der neuen Segelflughalle statt. Auch Nichtpiloten sind dazu eingeladen.

Fragen zu den Veranstaltungen, dem Gewinnspiel oder zum Segelfliegen im LSV Dinslaken allgemein kann man per E-Mail an lsvdinslaken@aol.com richten.
 

Ticket f├╝r die WM gesichert

 
10.08.2004 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN

 
SEGELFLIEGEN / Gundula Goeke wurde bei den Deutschen Meisterschaften Zweite.
Nun ist es amtlich! Gundula Goeke vom Luftsportverein Dinslaken hat bei den Deutschen Segelflugmeisterschaften auf dem Flugplatz in Klix in der N├Ąhe von Dresden den zweiten Platz in der Standardklasse belegt. LSV-Vereinskameradin Brigitte Br├╝ning wurde am Ende Zehnte.

Mit 8303 Punkten hatte Goeke nach zehn Wertungstagen im Gesamtklassement insgesamt 213 Punkte R├╝ckstand auf die Siegerin Sue Kussbach aus Kamen. Die Drittplatzierte Cornelia Schaich (7828/Stuttgart) hielt die LSV-Starterin allerdings auf Distanz. Alle drei Damen haben sich damit ein Ticket f├╝r die Weltmeisterschaft gesichert, die im n├Ąchsten Jahr ebenfalls in Klix ├╝ber die B├╝hne gehen soll.

W├Ąhrend Goeke am letzten Wertungstag bei zun├Ąchst schwierigen Windverh├Ąltnissen am Ende geteilte Siebte wurde, b├╝├čte die Dinslakenerin Br├╝ning aufgrund des 15. Rangs in der Tageswertung noch den neunten Platz in der Gesamtwertung ein. 6965 Punkte bedeuteten Rang zehn.
 

Gundula Goeke weiterhin Zweite

 
05.08.2004 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN

 
Bei den Deutschen Segelflugmeisterschaften auf dem Flugplatz in Klix in der N├Ąhe von Dresden belegt Gundula Goeke vom Luftsportverein Dinslaken nach acht von zehn Wertungstagen weiterhin Platz zwei im Gesamtklassement. Die zweite Starterin des LSV Dinslaken, Brigitte Br├╝ning, liegt in der Gesamtwertung auf Rang neun.

Durch Platz vier am siebten Wertungstag und lediglich Rang zehn am achten Wertungstag wurde Goekes R├╝ckstand zur f├╝hrenden Sue Kussbach aus Kamen gr├Â├čer. Mit 7117 Punkten hat die LSV-Starterin insgesamt 198 Z├Ąhler R├╝ckstand auf Kussbach. Ihr Vorsprung auf die Drittplatzierte, Susanne Schoedel (Wiesbaden), betr├Ągt jedoch beruhigende 501 Punkte.

Durch Rang f├╝nf und sechs an den letzten beiden Wertungstagen konnte sich die Dinslakenerin Br├╝ning in der Gesamtwertung um einen Rang auf den neunten Platz verbessern.
 

Goeke festigte Platz zwei in der Gesamtwertung

 
03.08.2004 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN

 
Bei den Deutschen Segelflugmeisterschaften in Dresden hat Gundula Goeke vom Luftsportverein Dinslaken am sechsten Wertungstag ihren zweiten Platz im Gesamtklassement der Standardklasse gefestigt. Goeke liegt mit insgesamt 5581 Punkten zwar 84 Z├Ąhler hinter der f├╝hrenden Sue Kussbach (Kamen), hat auf die Drittplatzierte Susanne Schoedel aus Wiesbaden aber bereits 540 Punkte Vorsprung. Die zweite LSV-Starterin, Briggite Br├╝ning, ist mit 4396 Punkten Zehnte.

W├Ąhrend sich Kussbach beim sechsten Flug ├╝ber 334,98 Kilometer den Tagessieg sicherte, kam Goeke nach zuletzt zwei eher m├Ą├čigen Vorstellungen zumindest auf Rang zwei. Ihr Vorsprung auf die Drittplatzierte vergr├Â├čerte sich deshalb so enorm, weil ihre beiden direkten Kontrahentinnen, Cornelia Schaich und Anett Arndt, eine Au├čenlandung hinlegten und es nicht zur├╝ck zum Zielflugplatz Klix schafften. Beide blieben n├Ârdlich vom Flugplatz Gro├čenhain auf dem Acker liegen. Br├╝ning belegte am sechsten Wertungstag den achten Platz.
 

Goeke h├Ąlt den zweiten Rang

 
02.08.2004 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN

 
SEGELFLUG-DM / Pilotin vom LSV Dinslaken landete in der Tageswertung nur auf Platz sechs.
Gundula Goeke vom Luftsportverein Dinslaken hat am f├╝nften Wertungstag der Deutschen Segelflugmeisterschaften auf dem Flugplatz Klix in der N├Ąhe von Dresden ihren zweiten Platz in der Gesamtwertung der Standardklasse verteidigt.

Goeke kam am Sonntag mit 693 Punkten allerdings nur auf einen entt├Ąuschenden sechsten Rang der Tageswertung. Die derzeit f├╝hrende Sue Kussbach aus Kamen belegte mit 712 Punkten den f├╝nften Rang und konnte so ihre F├╝hrung vor der Dinslakenerin ausbauen. Den Tagessieg flog Cornelia Schaich (756 Punkte) aus Stuttgart ein, die damit als Gesamtdritte wieder n├Ąher an Goeke heranr├╝ckt.

Die Deutschen Meisterschaften laufen noch bis zum 6. August. Die ersten f├╝nf Platzierten jeder Klasse qualifizieren sich f├╝r die Nationalmannschaft, den ersten Drei winkt die Teilnahme an den Segelflug-Weltmeisterschaften im n├Ąchsten Jahr, die auf dem gleichen Flugplatz stattfinden werden. Goeke hat also weiterhin beste M├Âglichkeiten.

Der Wettbewerb auf dem Flugplatz Klix wird ├╝ber insgesamt zehn m├Âgliche Wertungstage ausgeflogen, an denen jeweils eine morgens gestellte Streckenaufgabe so schnell wie m├Âglich geflogen werden muss. An jedem Wertungstag werden Punkte erflogen, aus der Summe der Punkte schlie├člich die Sieger in den drei Klassen (Club, Standard, FAI 15 Meter-Klasse) ermittelt.
 

Goeke fiel zur├╝ck

 
01.08.2004 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN

 
Einen R├╝ckschlag musste Gundula Goeke vom Luftsportverein Dinslaken bei den Deutschen Segelflugmeisterschaften in Dresden hinnehmen. Nach dem vierten Wertungstag liegt die LSV-Starterin im Gesamtklassement der Standardklasse mit 3889 Punkten nur noch auf Platz zwei. Sue Kussbach (Kamen), die nach zwei Wertungstagen punktgleich mit Goeke vorne lag, ist nun mit 3953 Punkten alleinige Spitzenreiterin. Die zweite LSV-Starterin, Brigitte Br├╝ning, belegt mit insgesamt 3206 Punkten weiter Rang sieben.

Landete Goeke mit ihrer LS 8 am dritten Wertungstag ├╝ber 266,87 Kilometer noch auf dem dritten Rang, b├╝├čte sie vor allem beim vierten Flug Punkte ein. Auf der relativ langen Strecke von insgesamt 357,60 Kilometer ├╝ber den Flugplatz in Klix, Hahnenberg, Zahna, F├╝nfeichen, den Olbasee zur├╝ck nach Klix reichte es f├╝r Goeke am Ende lediglich zu Platz acht. Zwar wurde auch Kussbach hierbei nur Sechste, doch da sie tags zuvor bereits die F├╝hrung ├╝bernommen hatte, baute sie ihren Vorsprung gegen├╝ber Goeke sogar noch aus.
 

Gundula Goeke f├╝hrt in der Gesamtwertung

 
30.07.2004 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN

 
Bei den Deutschen Segelflugmeisterschaften auf dem Flugplatz Klix in der N├Ąhe von Dresden liegt Gundula Goeke vom Luftsportverein Dinslaken gut im Rennen. Nach zwei Wertungstagen f├╝hrt Goeke gemeinsam mit Sue Kussbach (Kamen) die Gesamtwertung in der Standardklasse an. Beide haben insgesamt 1990 Punkte auf ihrem Konto. Goekes Vereinskollegin Brigitte Br├╝ning belegt mit 1559 Punkte den siebten Rang.

Auf dem ersten Wertungsflug, der aufgrund der Wetterlage erst am Mittwoch stattfand, musste Goeke mit ihrer LS 8 ihr ganzes K├Ânnen unter Beweis stellen. "Wir mussten Haken schlagen wie die Hasen", so die LSV-Akteurin nach dem ersten Tag, an dem sich die Thermik nicht gut aufgereiht hatte und viele Quellwolken ihre erzeugenden Aufwinde nur noch vort├Ąuschten. Dennoch gewann Goeke die Tageswertung. Am zweiten Wertungstag belegte sie Platz vier. Br├╝ning wurde am ersten Wertungstag Zehnte, es folgte Rang acht beim zweiten Flug.
 

Nachpr├╝fung stand an

 
18.03.2004 / NRZ LOKALAUSGABE / DINSLAKEN

 
LUFTSPORT / LSV Dinslaken bereitete seine Flugzeuge auf die neue Saison vor. Streckenflug wurde den Mitgliedern n├Ąher gebracht.
Der Begriff Winterarbeit bezeichnet bei den Segelfliegern normalerweise die Arbeit, die w├Ąhrend der flugfreien Zeit geleistet wird. Hier werden die Flugzeuge auf die neue Saison vorbereitet. Fl├Ąchen werden poliert, kleine Lacksch├Ąden ausgebessert, denn Anfang der neuen Flugsaison steht die j├Ąhrliche Nachpr├╝fung an, eine Art T├ťV f├╝r Flugzeuge.

Zu den Vorbereitungen auf das Fliegen geh├Ârt neben der praktischen Arbeit an den Flugzeugen auch das Erlernen und Vertiefen von theoretischen Kenntnissen. So bringen zum Beispiel drei erfahrene ├ťberlandflieger, Winfried Schulz, Friedrich Schewe und Alexander Weber, ihren Vereinskolleginnen und Kollegen den Streckenflug n├Ąher. Nat├╝rlich freuen sich schon alle Pilotinnen und Piloten auf die neue Flugsaison, die Mitte M├Ąrz beginnt.